Klostergärten

Die Wiege der europäischen Pharmazie und der Heilkunde

Von Heilkräutern und -pflanzen in den Klostergärten

Die Kultivierung der Heilpflanzen und Heilkräuter verdanken wir den Nonnen und Mönchen katholischer Klöster. Die Tradition des Anbaus heilkräftiger Pflanzen in den Gärten der Klausuren wurde über Jahrhunderte weitergegeben und ist heute akuteller denn je. Die Gärten sind Horte der Bewahrung und Weitergabe eines sehr alten Wissens und des wertvollen Erfahrungsschatzes über die heilenden Pflanzen.

Klöster sind nicht nur Orte der Stille und des Gebets. Vielerorts sind es auch wahre Begegnungsstätten mit Gott, der Schöpfung und mit uns selbst. Für den einen sind es Sehnsuchtsorte, für andere romantische Plätze oder einfach nur kulturell und geschichtlich interessante Stätten. Vielleicht finden sich ein paar Anregungen hier auf dieser Seite.

Klostergärten in Deutschland

Das Kloster Lüne ist aus einer Benediktinerinnen-Abtei hervorgegangen. Der Klostergarten entspricht noch immer den alten Traditionen.
Im Herzen des Westerwaldes befindet sich die Zisterzienserabtei Marienstatt mit wunderschönen Gärten.
Im Herzen des Westerwaldes befindet sich die Zisterzienserabtei Marienstatt mit einem eindrucksvollen Barock-und Kräuter-Garten.

Im Zentrum des Hildegardgartens steht ein Brunnen nach dem klassischen Vorbild des Hortulus, dem klassischen Klostergarten.
Der verträumte Garten des Hildegard-Forums der Kreuzschwestern in Bingen wurde nach dem klassischen Vorbild eines Hortulus, dem klassischen Klostergarten konzipiert.
Ein wilder Mix an Blumen und Kräutern, der gute Laune verschafft.
Der farbenfrohe Prälatengarten der Benediktiner Abtei Schäftlarn liegt landschaftlich reizvoll eingebettet an der Peripherie von München.
Zweimal im Jahr lassen die Damen des Klosters Isenhagen Besucher in ihren Garten. Das ist dann ein Fest für die Sinne, den grünen Daumen und die Freunde des Klosters.
Die imposante Ansicht des Klosters Ettal von Westen her.
Die im Jahre 1330 gegründete Benediktinerabtei Ettal rühmt sich ihres Alpenklimagartens mit über 100 Pflanzen und Kräutern.
In der Lüneburger Heide nahe bei Uelzen gibt es einen Platz zum Erholen mit schönen Gärten und prachtvollen Bäumen. Das evangelische Damenstift Kloster Ebstorf.
Mittels biologischen Gartenbaus bewirtschaften die Benediktinerinnen der Abtei Hl. Maria zu Fulda ihre sehenswerte grüne Oase.

Klostergärten in Österreich

Den Frühsommer begrüsst die Akelei.
Einen fantastischen Kräuter-Garten, zum Entdecken, Bummeln, Träumen und Meditieren haben die Marienschwestern zum Karmel in Bad Mühlacken angelegt.
Von den zahlreichen Gärten der Zisterzienserabtei Stift Stams ist nur noch der Barockgarten erhalten. Kräuter findet man zahlreich in den Wäldern und auf den Almen ringsum.
Aus Liebe zu Gott, den Heilpflanzen und den Menschen haben sich die Mönche im Gut Aich ein traumhaftes Refugium geschaffen.
Aus der Liebe zu Gott, den Heilpflanzen und den Menschen haben sich die Benediktiner-Mönche im Kloster Gut Aich ein traumhaftes Refugium für ihre Kräuter geschaffen.
Durchblick zum Kreuzgarten Stift Zwettl.
Das Zisterzensierstift Zwettl überrascht seine Besucher mit einer Vielzahl von Gärten mit Blumen, Pflanzen und Kräutern. Besonders sehenswert ist der Kreuzgarten.
Auf den Spuren des Kräuterpfarrers Weidinger wandeln oder Ruhe im Waldviertel finden, dazu lädt das Prämonstratenser-Stift Geras mit seinem bekannten Kräutergarten ein.
Höhepunkt des Barocks im Waldviertel das Stift Altenburg.
Der Höhepunkt des Barocks im Waldviertel ist das Benediktinerstift Altenburg. Neben der berühmten Bibliothek und der Krypta ist der Apothekergarten einen Besuch wert.
Der Stiftspark und die Stiftskirche bergen Überraschungen für den aufmerksamen Besucher.
Der Stiftspark und die Stiftskirche bergen Überraschungen für aufmerksame Besucher. In den Donauauen oberhalb von Linz versteckt sich das Zisterzienserstift Wilhering.
Das als österreichisches Montecassino bezeichnete Benediktinerstift Göttweig ist eine Touristenattraktion wegen seiner barocken Pracht. Ein Ort der Stille für Suchende.

Klostergärten in Italien und Südtirol

Mitten zwischen den Colli Eugeni hat sich die Abbazia die Praglia niedergelassen.
Über Jahrhunderte war die Abbazia di Praglia in der Nähe von Padua ein anerkanntes und berühmtes Zentrum der Pflanzenheilkunde.
Von Weitem künden die Türme des Klosters Certosa di Pavia  in den grünen Reisfeldern mit ihren verzweigeten und romantischen Kanälen.
Von Weitem künden die Türme des Klosters Certosa di Pavia in den grünen Reisfeldern mit den verzweigten Wasserkanälen.

Das grösste Kloster Tirols ist das Augustiner-Chorherrenstift Neustift in der Nähe von Brixen. Die Gärten sind nur mit Führungen zu besichtigen.
In 1300 Metern über Meereshöhe bewirtschaften die Mönche des Bendediktinerstiftes Marienberg ihre Gärten in Hanglage.

Klostergärten in der Schweiz

Kompakt drängen sich die Gebäude um den Klosterkern, den ehemaligen Wachturm.
Die Malereien und Fresken des Klosters St. Johann in Müstair gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wunderbaren Anbau von Heilkräutern betreiben die Benediktinerinnen.