Griechischer Bergtee – für die alten Jungen
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Griechischer Bergtee – für die alten Jungen

Sideritis scardica Griseb., Sideritis clandestina, Sideritis raeseri Boiss. & Heldr., Sideritis syriaca L. Wahrscheinlich hat jeder Griechenland-Urlauber bei seiner Heimkehr eines dieser Bündel aromatischer getrockneter grüner Halme des Griechischen Bergtees im Reisegepäck. Besucherinnen der Insel Kreta werden sicherlich die beliebte Sorte ‚Malotira‘ mit sich führen. Wer vom Festland der peloponnesischen Halbinsel abreist, wird möglicherweise den…

Benediktenkraut – ein stacheliger Magenfreund
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Benediktenkraut – ein stacheliger Magenfreund

Benediktenkraut (Cnicus benedictus) Kraut und Wurzeln des Benediktenkrautes gehören zu den klassischen Amarum-Aromatika, den Bitterstoffen. Ihr Bitterwert wird mit 1:1800 angegeben (Fintelmann). Wie schon der Name andeutet, zählt das Benediktenkraut zu den klassischen Vertretern der Klostermedizin. Ursprünglich stammt es aus der Mittelmeerregion und wird in unseren Breiten vorzugsweise als Kräuterdroge angebaut. Ausgewilderte Formen finden sich…

Bittersüsser Nachtschatten – ein Giftzwerg
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Bittersüsser Nachtschatten – ein Giftzwerg

Bittersüsser Nachtschatten (Solanum dulcamara L.) Eins sei vorangestellt: auch wenn die Pflanzenbezeichnung mit „bittersüss“ beginnt, ist der Nachtschatten nicht zum Verzehr geeignet. Der Bittersüsse Nachtschatten (Solanum dulcamara L.) ist giftig! Die wie kleine Minitomaten aussehenden Früchte wirken zwar appetitlich, aber die giftigen Steroidalkaloide bewirken ihre Unbekömmlichkeit. Auf dem Balkan kennt man den Nachtschatten als wundertätige…

Römische Kamille – Vertreterin des Imperium Romanum
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Römische Kamille – Vertreterin des Imperium Romanum

Römische Kamille (Chamaemelum nobile L.) Freundliche Namensgebungen bezeichnen die Römische Kamille als Gartenkamille oder gar Edel-Kamille. Ein wenig abwertend klingt die Bezeichnung Römische Hundskamille, obwohl auch sie ganz offiziell zu den Arzneipflanzen zählt. Ursprünglich entstammt sie wärmeren Gefilden. Rings ums westliche Mittelmeer ist die Römische Kamille beheimatet. Irgendwie hat sie bereits vor einigen Jahrhunderten den…

Tüpfelfarn – das Engelsüss
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Tüpfelfarn – das Engelsüss

Gewöhnlicher Tüpfelfarn (Polypodium vulgare) Die Wurzeln des Tüpfelfarns schmecken süsslich, Tatsächlich enthalten sie zu geringen Teilen Einfachzucker und Saccharose. Im Zuge moderner Ernährungsformen beispielsweise der Paleo-Diät hat die fast schon vergessene Süsskraft der Tüpfelfarnwurzeln wieder vermehrte Aufmerksamkeit bekommen. Von der Süsse der Wurzeln leitet sich wohl auch der volkstümliche Name des Tüpfelfarns ab: das Engelsüss. Ein…

Kahles Bruchkraut – stets zu Füssen
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Kahles Bruchkraut – stets zu Füssen

Kahles Bruchkraut (Herniaria glabra) Fast schon duckmäuserig vegetiert das Kahle Bruchkraut in Steinspalten, oder auf kargen Untergründen wie Sand und Schotter. Es legt es fast schon darauf an, übersehen zu werden. So wird es einerseits zu den Heilkräutern gezählt, aber offiziell hapert es mit der Anerkennung des grün wuchernden Krautes. Die Pflanze schein vollkommen anspruchslos…