Schlangenknöterich – der rosarote Pfeifenputzer

Blütenstände des Schlangenknöterichs

Schlangenknöterich (Bistorta officinalis)

Der Volksmund kennt den Schlangenknöterich auch unter den Begriffen wie Zahnbürsten, Otterzungen oder Schlangenwurz. In vergangenen Zeiten wurde die Pflanze bei Schlangenbissen eingesetzt. Hierfür sind keine Überlieferungen bezüglich der tatsächlichen Wirksamkeit bekannt. Das Kraut und die Blätter wurden in Zeiten von Nahrungsknappheit als Gemüse zubereitet. Für Heilanwendungen und Herstellung von Tees und Tinkturen werden die Wurzeln verwendet. Sie werden ausgegraben, geschnitten und getrocknet. Die Volksmedizin weiss Gutes über ihn zu erzählen. Bei der Behandlung oberflächlicher Wunden und bei Beschwerden im Mund sollen Zubereitungen als Tee oder Aufgüsse hilfreich sein.

Beim Schlangenknöterich handelt es sich nicht um eine anerkannte Heilpflanze. Die Wirkung und die Verwendbarkeit beruhen auf überliefertem Wissen und Schriften.