Klatschmohn – schön, aber nicht beruhigend
Klatschmohn (Papaver rhoeas)
Nur Landwirte können sich nicht an den Blüten des Klatschmohns erfreuen. Für sie ist der Klatschmohn ein Beikraut in Getreidefeldern, das zusätzliche Arbeit verursacht. Die knallroten Blüten des Klatschmohns zeigen den Beginn des Hochsommers an. Ihre intensive Farbgebung schmückt meist Weg- und Feldränder und Äcker mit ökologischen Anbau.
Als Heilpflanze hat der Klatschmohn (Papaver rhoeas) keine Bedeutung. Seine getrockneten Blütenblätter werden gerne zur Farbgebung von Teemischungen eingesetzt. Die Zuschreibungen beruhigender und nervenstärkender Wirkungen beruhen auf Überlieferungen, und sind wissenschaftlich nicht belegt. Sein Bruder der Echte Mohn, der verfügt über die beschriebenen pharmakologischen Eigenschaften.
Die intensiv färbenden Blütenblätter des Klatschmohns (Papaver rhoeas) können zum Einfärben von Lebensmitteln und auch als Schmuckdrogen für Kräuterteemischungen verwendet werden.

Der Klatschmohn wurde nicht durch BGA/BfArM (Kommission E) und auch nicht durch die HMPC als Heilpflanze anerkannt.
Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe, Bitterstoffe, Alkaloid
