Blühender Hibiskusstrauch vom Chinesischen Roseneibisch (Hibiscus rosa-sinensis) mit Palmenwedeln im Hintergrund in einem Garten bei Luxor.
|

Hibiskus – für Freude am Tee

Hibiskus (Hibiscus)

Die wunderschönen Blüten des Hibiskus schmücken in zahlreichen Farbvariationen viele Balkons und Wohnzimmer. Dabei handelt es sich meist um den Chinesischer Roseneibisch (Hibiscus rosa-sinensis L.) neben vielen anderen farbenreichen Sorten. In Teemischungen allerdings finden sich in der Regel die getrockneten Blütenkelche einer im nördlichen Afrika beheimateten Hibiskusart. Bekannt ist sie unter den Namen Karkarde und Roselle. Ihre Blüten sind farblich nicht so spektakulär wie die ihrer Schwestern auf Fensterbänken und in Gärten. Im Tee landen die Blütenkelche und Aussenkelche der Karkarde oder Roselle. Erst bei der Trocknung entwickelt sich ihre intensive dunkelrote Färbung.

In aller Munde sind die Blüten des Hibiskusstrauches wegen ihres guten Geschmacks und der intensiven Farbgebung. Eine wissenschaftlich nachgewiesene und anerkannte Heilwirkung haben die Blüten vom Hibiskus allerdings nicht. Eine begehrte Zutat für Früchte- und Kräutertees sind die getrockneten Blütenstände als sogenannte Schmuckdrogen. Wenn Farbe und Geschmack uns zur vermehrten Flüssigkeitaufnahme verleiten, dann hat der Hibiskus damit schon einen wesentlichen Beitrag zu unserem Wohlergehen geleistet.

Inhaltsstoffe:

Fruchtsäuren, Anthocyane, Flavone, Phenolsäure

Wirkung:

antioxidativ, antibakteriell

Ähnliche Beiträge

  • |

    Efeu – der Hustenstiller

    Efeu (Hedera helix) Der Efeu ist uns bekannt als eine kriechende und rankende immergrüne Pflanze aus der Gruppe der Wurzelkletterer. Er rankt sich durch Rabatten, an Gemäuern und ist ein beliebter Friedhofsschmuck. Sämtliche Pflanzenteile und besonders die dunklen Fruchtbeeren des Gemeinen Efeus sind giftig. Verzichten Sie bitte auf das Sammeln und die eigene Zubereitung ohne den…

  • |

    Aloe vera – eine Feuchtigkeitsspenderin

    Der Aloe ist eine eindrucksvolle Pflanze mit seinen dicken wasserspeichernden Blättern. Vielen Gärten und Parks dient er akzentuierend als schmückende Kübelpflanze. In südlichen Regionen, dem Mittelmeerraum und anderen subtropischen und tropischen Klimazonen beeindrucken die wild wachsenden Pflanzen mit ihrem hochaufragenden Blüten. Im Bereich der Heilkunde ist Aloe ist die gebräuchliche Bezeichnung für den getrockneten Blattsaft…

  • |

    Hauhecheln – dann läuft es wieder

    Hauhecheln (Ononis spinosa) Hauhechelwurzeln werden im Herbst oder alternativ im Frühjahr gesammelt und getrocknet. Im Kontrast zu seinen anmutigen zartrosa Schmetterlingsblüten besitzt der kleine Strauch Dornen. Bevorzugt wächst er auf mageren Weiden. Bekannt ist er auch unter den Namen Stachelkraut oder Harnkraut. Letztere Bezeichnung ist ein Verweis auf seine Eignung als Heilkraut. Durchspülungstherapie bei Harnwegsinfekten…

  • |

    Koriander – die orientalische Petersilie

    Koriander (Coriandrum sativum) Koriander ist ein vielfältiges Gewürz. Sowohl die frischen Blätter als auch die Früchte werden in der vor allem asiatischen Küche verwendet. Selbst die Wurzeln eignen sich als Würze. Man bezeichnet das einjährige Kraut auch als die orientalische Petersilie. Den Ursprung der Pflanze vermutet man im Mittelmeerraum. Kultiviert und angebaut wird sie fast…

  • |

    Kapuzinerkresse – ein bunter Schmuck für Küche und Garten

    Kapuzinerkresse (Tropaeolum) Die bunten Blüten der Kapuzinerkresse sind Schmuck und Zierde vieler Bauerngärten, Balkone und Veranden. Als wuchernder Blütenschmuck ist sie sehr beliebt, obwohl die Kresse als Wirt von Blattläusen, bei Hobbygärtnern zwiespältige Gefühle auslöst. Der leicht scharfe Geschmack der kreisrunden Blätter verleiht Salaten eine besondere Note. Die scharfe Geschmacksnote verdanken die Blätter den darin…

  • |

    Hirschzunge – das kühlende Farn

    Hirschzungenfarn (Asplenium scolopendrium) Die Blätter des Farns ähneln der Form und Grösse der Zunge eines tatsächlichen Hirsches. In Zeiten abgepackten und vorportionierten Fleisches ist die Vorstellungskraft leider abhanden gekommen. Nicht mehr präsent ist zudem die Verwendung des Hirschzungenfarns zu Heilzwecken. Obwohl das Farn in vielen Gärten und Parks als Rabattenschmuck verwendet wird, steht er in…