Bärlauch im Laubwald

Es muß nicht immer Knoblauch sein….

Wenn es im Frühling im Wald nach Knoblauch riecht, hat da wahrscheinlich niemand seine Wurstbrote verloren. Wohl eher wird es der Bärlauch sein, dessen zarten weissen Blüten den recht typischen Knoblauchgeruch verbreiten. Seine Blätter gleichen denen der Maiglöckchen. Im Gegensatz zu den Wohlgeruch verströmenden Maiblühern, sind diie Blätter des Bärlauchs zum Verzehr geeignet.

Dem Bärlauch werden in der Volksheilkunde unheilabwendende Kräfte zugeschrieben. Vielleicht liegt es an dem intensiv würzigen Duft, der andere auf Abstand hält? Wie auch immer, die frische Würze des grünen Krautes ist einmalig. Das Sammeln und Zubereiten machen Spass!

Als Frühlingsgemüse oder Würzpflanze in zahlreichen Zubereitungsformen erfreut sich der Bärlauch wachsender Beliebtheit.

Bärlauchfeld im Laubwald

Lieblingsrezept für eine herzhafte Frühlings-Pasta:

Super einfach. Schnell in der Zubereitung und lecker!

Aufpassen beim Sammeln!

BITTE! Die Blätter beim Sammeln nicht mit denen des giftigen Maiglöckchens verwechseln! Die Unterscheidung ist ganz einfach: es ist der würzige Duft (oder Geruch) nach Knoblauch, den die Blätter verströmen. Die Bärlauchblätter sind länglich. Die Blätter des Maiglöckchens dagegen haben eine ovale Form. Mehr darüber in unserem Artikel über ‚false freinds‘.

Ähnliche Beiträge

  • Alle reden nur vom Wetter!

    Ist Wetterfühligkeit nur ein Phänomen? Alle reden übers Wetter. Das verwundert nicht. Fast die Hälfte der deutschen Bevölkerung ist überzeugt, dass das Wetter einen nicht unwesentlichen Einfluss auf die Gesundheit und das persönliche Wohlbefinden hat. Schon bei sich ankündigendem Wetterwechsel klagen nicht wenige Menschen über schmerzende Narben oder Kreislaufstörungen. Angeblich nehmen Frauen die wetterbedingten Symptome…

  • Zart und klein mit grosser Kraft

    Geht es Ihnen nicht auch so? Kindheitserinnerungen beschleichen uns bei Spaziergängen in der freien Natur in der strahlenden Frühlingssonne. Dann ist so eine kleine gelbe Primel. Das ist nicht nur schlichtweg eine Wiesen-Schlüsselblume. In ihr steckt mehr! Sie enthält ein Stück Geschichte und vielleicht sogar jede Menge Erinnerung. Bis heute hat sich daran nichts geändert!…

  • |

    Myrrhe – Die Aromatherapeutin

    Myrrhe (Myrrha) Kein pflanzliches Heilmittel ist so viel besungen und beschrieben worden, wie die Myrrhe. Im Verhältnis zu ihrer Bekanntheit wird hingegen das wohlduftende Harz der Myrrhe in der Heilkunde relativ selten angewendet. Mit Gold aufgewogen wurde einst das Gummiharz der Myrrhe. Es war ein Luxusgut. Heute zahlt man dafür keine horrenden Summen mehr. Für…

  • Kräuter fürs Lächeln

    Wie Heilpflanzen zur Zahngesundheit beitragen Zahnpasten und Mundspülwässer auf Kräuterbasis versprechen vor allen eines: sie wirken auf natürlicher Basis. Inwiefern die pflanzlichen Komponenten in Zahnpflegeprodukten den chemischen überlegen sind und ob sie tatsächlich Vorteile bieten, ist immer wieder Gegenstand zum Teil unsachlicher Auseinandersetzungen. In der Diskussion um die Vor- und Nachteile von pflanzlichen und chemischer…

  • Gemütlich in den Herbst

    Schon die alten Griechen vermuteten den Sitz der Gefühle im Bauch. Tatsächlich wissen wir seit einiger Zeit, dass es eine Koppelung von Darm und Gehirn gibt. Bei Stress reagiert bei vielen der Darm mit Unwohlsein. Umgekehrt beeinflusst die Gesundheit des Verdauungsapparates unser Wohlbefinden. Ein paar magenschmeichelnde Kräuter und eine Kanne heissen Wassers sind die Zutaten…

  • |

    Waldmeister – das wohlriechende Labkraut

    Waldmeister (Galium odoratum) Es ist ein Duft der Kindheit – der typische aromatische Geruch des Waldmeisters. Wir erkennen ihn sofort und erinnern uns an Pudding, Eiscreme, Sirup und Götterspeise. Vielen ist er noch ein Begriff als Aromaspender für die traditionelle Maibowle. In den späten siebziger Jahren kam der beliebte Waldmeister in Verruf und die Anwendung…