Das beliebte Würzkraut Gemeiner Beifuss (Artemesia vulgaris) wächst überall in Europa und vorzugsweise an Feldrändern.
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Beifuss – das magische Gewürz

Beifuss (Artemisia vulgaris)

Der Beifuss ist ein altbekanntes wohlschmeckendes Küchengewürz. Beliebt ist er bei der Zubereitung fettiger und deftiger Fleischspeisen z.B. wie Gänse- und Schweinebraten. Der Volksglauben schreibt dem Beifuss die Kraft zu, dunkle Mächte zu vertreiben und abzuhalten. Deshalb ist das Kraut beliebt zum Räuchern. Schwermut, Verzweiflung und Krankheitsgeister soll er austreiben können. Insekten mögen ihn nicht. Zum Trocknen aufgehängte Beifusssträusse sollen die Eigenschaft besitzen, sie fernzuhalten. Hildegard von Bingen schrieb über ihn: „Er … heilt kranke Eingeweide und erwärmt den Magen.“ In der Volksmedizin kennt man den Beifuss zur Behandlung von Frauenleiden und bei Krampfzuständen jeder Art, z.B. Muskelkrämpfe, Bauchkrämpfe.

Beifuss ist ein gutes und altbekanntes Küchengewürz für herzhafte Fleischgerichte. Er dient auch als Räucherwerk gegen üble Gerüche und böse Geister.

Aufgrund möglicher allergischer Reaktionen und dem Fehlen ausreichender Nachweise für die therapeutische Wirksamkeit wurde seitens der Kommssion E beim BfrAM von einer Registrierung als Arnzeipflanze abgesehen.

Inhaltsstoffe: 

Cumarine, Flavonolglykoside, Thujon, Sterole

Wirkung:

entkrampfend, galletreibend

Gegenanzeigen:

allergische Reaktionen gegen Korbblütler

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