Bild für den Neujahrsbeitrag, ansonsten Pfingsten mit Margeriten.

Auf ein gesundes neues Jahr!

Mit dem Ausklang der Feiertage haben wir schon wieder ein Jahr hinter uns. Wir richten den Blick nach vorne und wünschen allen Leserinnen und Lesern von Wiesenwohl.de ein gesundes und friedliches neues Jahr! Auch während der kommenden zwölf Monate wird für die meisten unter uns die Gesundheit zum wichtigsten Gut gehören. Bereits kleine Zipperlein beeinträchtigen uns im Alltag. Wie gut, dass für viele Leiden ein Kraut gewachsen ist!

Welche Kräuter eignen sich?

Abgesehen von ganz persönlichen Erfahrungen mit Kräutern und Pflanzen berichten wir auf unserer Website über die anerkannten Indikationen. Als Massstab gelten die EU-Monografien der europäischen Arzneimittelbehörde EMA und deren Fachkommission HMPC. Einige Entscheidungen waren fürs vergangene Jahr angebahnt, haben sich aber leider verschoben.

Grosses Potenzial scheint im Laub der Zistrose (Cisti cretici folium) zu stecken. Die einen schwören darauf. Andere meinen, schaden kann es nicht. Bewiesen ist nichts, sagen die Experten. Umso gespannter schauen alle erwartungsvoll nach Amsterdam, wie die EMA/HMPC die Datenlage für eine Anerkennung der Zistrose als Heilpflanze einschätzt.

Monastero di Siloe, Klostergarten: Zistrosen

Eine hoffnungsvolle Kandidatin

Alte Bekannte in neuem Licht?

Das gute alte Benediktenkraut (Cnici benedicti herba) ist einer der Klassiker aus der Klosterapotheke. Seine Bitterstoffe aus den Blättern haben bereits mehrere Jahrhunderte als Zutat im Magenlikör so manches Festtagsmahl abgerundet. In erster Linie sollen sie appetitanregend sein. Erwartungsgemäss wird es nicht die alkoholische Variante sein, die dem Benediktenkraut zur Anerkennung als traditionelle Arzneipflanze verhilft. Diskutiert wird das stachelige Kraut als Zutat für Kräutertee.

Benediktenkraut (Cnicus benedictus) ist ein klassischer Vertreter der Klostermedizin und ein bewährtes Heilkraut gegen Appetitlosigkeit. Aus dem Meditationsgarten in Kloster Benediktbeuern.

Kandidat für eine Monografie

Nur Schall und Rauch?

Die einen frohlocken. Andere runzeln in Erwartung in der fürs kommende Jahr anberaumten Legalisierung von Cannabis die Stirn. Wir haben dazu eine dezidierte Meinung. Aus diesem Grund werden wir uns nicht an der Diskussion beteiligen und sie nicht weiter kommentieren. Wen es interessiert, der kann nachlesen, weshalb wir uns zurückhalten.

Im Botanischen Garten der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck blüht der Hanf (Cannabis sativa L., Flos).

Nur dieses eine Mal!

Alle Jahre wieder!

Der NHV hat getagt, beraten und beschlossen. Genauer gesagt, hat der Naturheilverein Theophrastus hat den Schwarzen Holunder (Sambuca nigra) zur Heilpflanze des Jahres 2024 gewählt. Wir finden, das ist eine gute Wahl! Im Jahreslauf beschenkt uns der Holunder mehrfach. Wir werden darüber berichten!

Blüteninseln im grünblättrigen Strauch des Holunderbusches.

Heilpflanze des Jahres 2024

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