Knöpflekraut wird das Rainfarn auch wegen seiner Blütenform genannt.
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Rainfarn – mit dem Blick nach Süden

Rainfarn (Tanacetum vulgare L.)

Die gelben Blüten des Rainfarns richten sich bei Sonnenlicht in Richtung Süden aus. Nicht nur Pfadfindern ist es deshalb als Kompasspflanze bekannt. Der Rainfarn zählt zu der Familie der Korbblüher. Weitere geläufige Namen für die Pflanze mit den stark riechenden Blüten sind Knöpfchen massgeblich wegen der Form ihrer Blüten, und Wurmkraut aufgrund iherer Verwendung in früheren Zeiten als Wurmmittel. Insekten mögen die Pflanze nicht besonders. Der hohe Gehalt ätherischer Öle wie Thujon, Kampfer und Borneol in Blüten und Blättern verursacht den ungeliebten Duft. Selbst Weidevieh verschmäht die wintergrüne Pflanze. Lediglich Raupen lieben die Pflanze und nutzen sie als Futterpflanze.

Für Menschen ist das Rainfarn nicht unproblematisch. Empfindliche Menschen können mit Kontaktallergien auf die Pflanze reagieren. Verantwortlich dafür sind die in der Pflanze enthaltenen Sesquiterpenlactone. Giftig ist ein weiterer im Rainfarn enthaltener Stoff. Die wurmtötende Wirkung des Thujons ist zudem neurotoxisch – giftig für das Nervensystem. Die Einnahme von Rainfarn ist mit höheren Risiken für die Gesundheit verbunden, als mit der Anwendung gegen Würmer zu erwarten ist!

Die getrockneten Blüten eignen sich hervorragend als dekorative Ergänzungen für einen winterlichen Blumenschmuck.

Die gelbblühenden Rainfarne sind ein typischer Feldrandbewuchs mit einem besonderen Geruch.

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