Die Samen sind Sternefrüchte mit kleinen Widerhaken und sind typisch für den Tribulus terrestris.

Doping auf Bulgarisch

Trainingserfolge dank Tribulus Terrestris?

Seine Popularität könnte möglicherweise der Erd-Burzeldorn (Tribulus terrestris L.) den Bulgaren und seinen Gewichthebern verdanken. In den 1970er Jahren trainierte das bulgarische Gewichtheberteam unter Zuhilfenahme pflanzlicher Zusatzernährung. Der (Tribulus terrestris L.) war Teil davon, zumal er als sichere und legale und Alternative zu Anabolika galt. Gelohnt hatte es sich offenbar. Gold erzielten die Bulgaren 1972 in München im Feder-, Mittel- und Mittelschwergewicht. Was sich bei den Profis bewährt, findet dann meistens auch bei den Amateuren Anklang.

Bei Sportlern beliebt ist der Erd-Burzeldorn (Tribulus terrestris L.) als Nahrungsergänzung und als „Testosteron-Booster“. Mehr Muskeln und eine bessere Potenz, das soll alles in der kleinen Pflanze stecken …. Bis jetzt steht der Erd-Burzeldorn (Tribulus terrestris L.) nicht auf der WADA-Sperrliste (World Anti-Doping Agency). In der Diskussion sind stets Mittel, die Einfluss auf die Hormonproduktion nehmen können.

Die Bulgaren waren wohl die ersten, die mit Tribulus Terrestris L. sportliche Erfolge feierten.

Was kann der Erd-Burzeldorn?


Quellen:

https://www.olympics.com/de/olympic-games/munich-1972/results/weightlifting; 19.02.2025.

Pokrywka, A., Obmiński, Z., Malczewska-Lenczowska, J., Fijałek, Z., Turek-Lepa, E., & Grucza, R. (2014). Insights into Supplements with Tribulus Terrestris used by Athletes. Journal of human kinetics, 41, 99–105. https://doi.org/10.2478/hukin-2014-0037

Ähnliche Beiträge

  • Einen Schlüssel zum Himmel?

    Wie die Primeln zu ihrem schönen Namen kamen. Wer kennt sie nicht die kleinen gelben Frühblüher, die im Sprachgebrauch Schlüsselblumen oder Himmelsschlüssel genannt werden? Gemeint sind die beiden wildlebenden Primel-Arten: die Gemeine Schlüsselblume (Primula veris) und die Hohe Schlüsselblume (Primula elatior). Auf den ersten Blick ähneln weder ihre Blüten, Blätter noch Gestalt einem Schlüssel. „Petrus…

  • Glück und Geld

    Ein hoffnungsvoller Brauch mitten im Winter Blühende Zweige zu Weihnachten verheissen Geld und Glück im Neuen Jahr! Es ist ein alter Brauch. Wer am Heiligen-Barbara-Tag Zweige schneidet und ins Wasser stellt, kann am Heiligen Abend erfahren, wie das neue Jahr wird. Blühen die Zweige, wird es ein glückliches neues Jahr und an Geld soll es…

  • Paeonien für fallsüchtige Knaben

    Als Mittel der Wahl bei Epilepsie, oder damals die Fallsucht genannt, wurden zu Zeiten Galens und Hildegards den Betroffenen Wurzeln der Pfingstrose um den Hals gehängt. Im Kräuterbuch des Mittelalters, dem ‚Macer Floridus‘ wird exemplarisch vom erfolgreichen Experiment des griechischen Arztes Galen an einem Knaben berichtet. Ohne die rettende Paeonia-Wurzel am Hals soll der Knabe…

  • Blau wie Veilchen

    Legenden und Berichte über kuriose Gebräuche am Hof der Habsburger Monarchen gibt es reichlich. Die Geschichte im Umgang mit den Veilchen ist einfach nur lieb. Sobald sich die ersten violetten Blüten zeigten – so der Brauch – versammelte sich wohl der Hofstaat zu einem Ausflug in die Donauauen. Ziel war die Besichtigung der ersten Veilchenblüten….

  • Wegwarte wird Opfer von Ghosting

    Die Gemeine Wegwarte erzählt die florale Geschichte einer enttäuschten Liebe.  Sie steht am Wegesrand und wartet auf ihren Liebsten. Voller Vorfreude auf ihren Geliebten warf sich die Wegwarte in volle Blüte. Schmuck sah sie aus mit ihren leuchtend blauen Blütensternen. Stolz und voller Schönheit wartete sie am Wegrand auf den Ersehnten. Doch der kommt nicht….