Der Edel-Gamander ist als Heilpflanze weitestgehend in Vergessenheit geraten. Die Eignung für gewisse Indikationen widersprechen sich.
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Gamander – blühender Halbstrauch

Edel-Gamander (Teucrium chamaedrys)

Der Gamander ist im Allgemeinen als Heilpflanze in Vergessenheit geraten. Als zierende Gartenstaude ist er nach wie vor gefragt. Nachforschungen in den Literatur ergeben ein unklares Bild über seine Heilwirkungen. Die Beschreibungen sind vielfältig, aber in den wenigsten Fällen sind sie deckungsgleich. Nur in einem Punkt sind sich die Quellen einig: die Inhaltsstoffe wirken auf die Leber. Daher ist er mit Vorsicht zu geniessen.

„Er nützt gegessen oder getrunken weder Mensch noch Vieh.“ Diese wenig wertschätzende Beschreibung des Gamanders stammt von  Hildegard von Bingen. Für die Behandlung der Krätze empfahl sie die Herstellung einer Salbe zur Behandlung des wunden Fleisches aus Schweineschmalz und Gamander. Bei der Analyses seiner Heilkräfte fand sie pragmatische Worte „Er vermindert das Blut und vermehrt die Fäulnis, da er sie nicht beseitigt.“

Der Salbei-Gamander ist eine von zahlreichen Unterarten.

Es wurden bisher keine Monografien der Kommission E und der EMA/HMPC veröffentlicht.

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