Nebelschwaden nach intensivem Herbstregen in den Alpen bei Bergamo.

Nur nicht krank werden!

Grippe, Corona oder nur eine Erkältung?

Wahrscheinlich geht es gerade vielen so. Kaum waren die Verordnungen entfallen und man hatte sich des Maskentragens entwöhnt, wird ihr Tragen wieder empfohlen. Ganz gleich welcher Virus durch die Luft schwirrt, keiner will ihn haben. Husten, Schnupfen, Heiserkeit gelten als die kleineren Übel. Auch sie können einem den Alltag ordentlich durcheinander bringen.

Erkältungskräuter für die Hausapotheke

Erinnern Sie sich noch an den letzten Sommer mit all seinen Blüten und den heissen Tagen? Es war so heiss und trocken, dass mancherorts das Sammeln von Kräutern und Pflanzenteilen regelrecht zur Herausforderung wurde. Vielleicht haben Sie es dennoch geschafft, Ihre Vorräte für die kalte Jahreszeit rechtzeitig aufzustocken? Nun ist sie da: die grosse Erkältungswelle. Jetzt können die Hausmittelchen zeigen, was alles in ihnen steckt! Nicht jede Medizin ist bitter. Wir haben die wohlschmeckenden Erkältungskräuter herausgesucht.

Aromatische Blüten zum Aufheizen.

Ausschwitzen besser als Aussitzen?

Fieber ist zunächst eine natürliche Abwehrreaktion des Körpers auf Erreger. Dem lässt sich mit einer Schwitzkur leicht auf die Sprünge helfen. Das funktioniert ganz gemütlich in der Badewanne und unter dicken Decken auf der Couch oder im Bett. Heisser Holunderblütentee schmeckt dabei nicht nur gut, er heizt auch ordentlich ein. Schon probiert?

Uromas Lindenblütentee hat noch immer geholfen.

Trinken statt Husten?

Schal, Mütze und Maske reichen manchmal nicht aus. Schon kratzt es im Hals und der Hustenreiz meldet sich in der Kehle. Das ist kein Grund zur Panik solange ein Lindenblütentee in Reichweite ist. Bei Atemwegserkrankungen ist ausreichendes Trinken wichtig, damit die Reinigungsfunktion der Schleimhäute funktioniert. Ob Sie Lindenblütentee gesüsst oder ungesüsst zu sich nehmen, das entscheidet alleinig Ihr Geschmack!

Detailansicht der blühenden Trugdolde des Mädesüss

Kopfschmerztabletten in Blütenform.

Mit Mädesüss das Fieber senken.

Es blühte letzten Sommer besonders üppig. Das Mädesüss. Bereits unsere Vorfahren wussten von seiner fiebersenkenden und schmerzstillenden Wirkung. Dass es sich dabei um den Inhaltsstoff Salicylsäure handelt, der dafür verantwortlich ist, sollte sich erst vor genau 185 Jahren herausstellen. Wer hat es herausgefunden? Ein Schweizer! Lassen Sie uns darauf die Tasse, den Pott oder das Haferl erheben und anstossen.

Königskerze im Garten des ehemaligen Schweizer Klosters Kappel.

Sanfte Pflege für rauhe Kehlen.

Halsschmerzen lindern mit Königskerzen!

Auch Königinnen und andere Majestäten können sich im Laufe ihres hochherrschaftlichen Lebens Erkältungen nicht erwehren. Wenn sie dann auf die Blüten der Königskerze zurückgreifen, sind sie wohl beraten. Die honigartig duftenden Blüten werden abends einzeln gepflückt. Das schont die Pflanze und gibt die besten Sammelergebnisse. Im Tee lösen sich die Schleimstoffe und können das Kratzen im Hals und auch Ärgeres lindern. Das Aroma vergangener Sommerabende gibt es gratis dazu.

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