Die Vogel-Sternmiere ist keine Heilpflanze. In der Volksheilkunde sind zwar Anwendungen bekannt, die Wirkung ist aber nicht bestätigt.
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Stern-Vogelmiere – Die Schönwetterblüherin

Stern-Vogelmiere (Stellaria media)

Nur bei sonnigem Wetter sind die sternförmigen weissen Blüten ausgebreitet. Bei kühlem, trüben Wetter, bei Regen und Nachts bleiben die Blüten geschlossen. Sie locken kleine Insekten für die Bestäubung an. Bleiben diese wegen Schlechtwetters aus, kann die kleine Stern-Vogelmiere sich selbst bestäuben. Im Frühjahr, wenn die Vogelsternmiere mit ihrem zarten weissen Blütensternen dichte Teppiche auf saftigem Grün unter Sträuchern, an Böschungen, Wegen und Bachläufen bildet, kündet es dem Bauer das Wuchern von Unkraut. Für den Betrachter ist es stets ein Grund zur Freude.

Das erste Grün ist ein Vitamin-C-Spender, der sich eher für Tiere als für Menschen eignet. Züchter von Federvieh sammeln des Öfteren die Vogelmiere, um ihren Tierchen eine Portion frischer grüner Vitamine anzureichen.

Lediglich in der Volksheilkunde werden Anwendungen der Stern-Vogelmiere bei Haut-, Lungen- und Gefässleiden erwähnt. Für die Wirkungen und Indikationen finden sich aktuell weder Bestätigungen noch Studien, die das bestätigen. Aus diesem Grund führen wir die Stern-Vogelmiere in unserem Verzeichnis nicht als Heilplfanze oder -kraut!

Das nähere Betrachten der Blüten bringt Freude und erheitert die Sinne. Die stimulierende Wirkung für die Psyche bei Bewegung an frischer Luft und der Beschäftigung mit den Pflanzen am Wegesrand kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

Zarte weisse Teppiche auf saftigem Grün können die Blütensterne der Vogelmiere im Frühjahr bilden.
Zarte weisse Teppiche auf saftigem Grün können die Blütensterne der Vogelmiere im Frühjahr bilden.

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