Der Botanische Garten der Universita di Torino befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Castello del Valentino.

Erfahrungsreiches Lustwandeln am Po

Orto Botanico dell’Università di Torino

Montags bis Freitags dürfen Interessierte neugierige Blicke durch den Zaun in den Garten neben dem Castello del Valentino werfen. Auffallend schön sind die blühenden Beete am Eingang und die alten schattenspendenden Baumbestände im Zentrum. Nur an den Wochenende und an Feiertagen öffnet der Botanische Garten von Turin seine Tore für Besucher. Es ist kein öffentlicher Garten. Wie sein Name schon sagt, ist es der Lehrgarten der Turiner Universität. Er blickt auf eine fast schon 300-jährige Geschichte zurück. Dementsprechend beeindruckend ist die Kulisse mit der ehemaligen herzöglichen Residenz in der Nachbarschaft. Damit befindet er sich quasi in der Mitte von Turins beliebtestem Park, dem Parco del Valentino. Ruhig und entspannt geht es zu an den Besuchertagen. Bänke und Plätze zum Ausruhen sind ausreichend vorhanden.

Schattige Plätze unter grossen Bäumen finden sich reichlich im Orto Botanico dell'Università di Torino.
Zeugen aus Jahrhunderten schauen auf die Anwesenheit der Neuzeit herab.
Nur was festgebunden ist kann nicht wegkommen. Eiserne Regel der Fahrradfahrer.
Blick aus den Beeten auf das Herbarium und seine Besucher.
Keine Waldbesucherin. Die Dame mit Hut sitzt mitten im Arboretum.

Die schönen ockerfarbenen Wirtschaftsgebäude teilen den Botanischen Garten in das park- oder waldähnliche Arboretum und den eigentlichen Garten mit Gewächshäusern, Alpingarten, Kräutergarten, Landwirtschaftsgarten und Obstbaumbestand. Insgesamt vermittelt der Garten den Eindruck eines Schaugartens. Die meisten Pflanzen sind bekannt, stammen mehr oder weniger aus dem gewohnten botanischen Umfeld der europäischen Flora. Raritäten und Spezialitäten bilden dabei eher die Ausnahme. Heilkräutern sind auch einige Beete gewidmet. Dabei handelt es sich um die Wohlbekannten. Die Namensschilder verraten es.

Der Baldrian verwehrt den direkten Blick auf die Rosen.
Blühende Unterhaltung im Orto Botanico dell'Università di Torino.
Buntes Geschehen prägt die Szenerie im Orto Botanico dell'Università di Torino.
Blick auf den Monte de Cappucchini vom Orto Botanico dell'Università di Torino.
Gewächshäuser und Beete im Orto Botanico dell'Università di Torino.
Typisch italienische Gartenkulisse mit Rosen und ockerfarbener Wand.
Gebäude des Herbariums  im Orto Botanico dell'Università di Torino.
Gelbe Rosen vor Balustrade im Orto Botanico dell'Università di Torino.

Der Blick von der Terrasse verrät es. Der Botanische Garten liegt unmittelbar am Po. Genauer gesagt, windet sich der Fluss Po durch die Hauptstadt des Piemonts. Am linken Ufer thront das Castello del Valentino mit seinem ausgedehnten Park. Wer über den Po hinweg sieht, hat den Monte dei Cappucchini im Blick. Er ist eines der markanten Wegzeichen am Rande Turins. Die Wege in Turin können manchmal lang sein. Im Falle von müden Füssen, wäre der Weg zurück in die Innenstadt mit der Strassenbahn eine Option. Die Haltestelle befindet sich direkt gegenüber dem Eingang.

Anfahrt und Internet-Adresse:

https://www.ortobotanico.unipa.it

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