Rosenwurz – der Stressbekämpfer

Der Rosenwurz wird gepriesen als der Stresslöser.

Rosenwurz (Rhodolia rosea)

Der Rosenwurz (Rhodolia rosea) gehört zu der Familie der Dickblattgewächse. Charakteristisch für die Pflanze sind die gelben Blüten. Rosenwurz wächst vornehmlich in kühleren Hochgebirgen, insbesondere in Felsspalten. Häufig anzutreffen ist die Pflanze in Schweden, Finnland, China und Russland.

Stressmittel der Naturvölker

Rosenwurz gilt als sehr widerstandsfähig und soll auch Anwendern zu mehr Kraft und Ausdauer verhelfen. Bereits bei den Wikingern kamen die Pflanzenauszüge zur Anwendung. Eine lange Tradition hat die Heilpflanze auch in Sibirien. Rosenwurz gilt als natürliches Adaptogen. Das Gewächs soll leistungssteigernd mit Blick auf den Körper und den Geist wirken. Zudem soll durch den Verzehr die Anpassungsreaktion bei Belastungen verbessert werden.

Dieser Artikel entstand durch die Zusammenarbeit mit dem Online-Magazin www.lebensfreude-aktuell.de. Den vollständigen Beitrag können Sie hier aufrufen:

In Russland und China werden insbesondere die Blätter verzehrt. Gemeinsam mit Gemüse oder als Tee zubereitet, sollen sie ihre heilende Wirkung entfalten. Den Namen verdankt Rosenwurz übrigens dem Umstand, dass die geriebene Wurzel nach Rosen duftet. 

Wurzelextrakte finden in der Heilkunde Anwendung

Der Extrakt aus den Wurzeln wird heute auch in Form von standardisierten Präparaten wie Kapseln, Filmtabletten oder Pulver angeboten. Die einmalige Wirkungsweise hat sich auch ein Medikament (Rhodiolan) zunutze gemacht. Die Auszüge aus der Pflanze sollen demnach bei der Linderung von Stresssymptomen wie Müdigkeits- und Schwächegefühl helfen.

Stressbekämpfung: Rosenwurz soll den Druck rausnehmen

Rhodolia rosea werden zahlreiche Wirkungsweisen nachgesagt. Besonders populär ist der Einsatz zur Bekämpfung von Stress. Rosenwurz wird als starkes Adaptogen eingeordnet. So soll das Gewächs eine Anti-Stress-Wirkung besitzen und dabei helfen, das Gleichgewicht im Körper zu bewahren. Dieser Effekt soll darauf beruhen, dass die Stressresistenz des Organismus verbessert wird. Rosenwurz wird nachgesagt, dass es einer verstärkten Ausschüttung von dem Stresshormon Cortisol entgegenwirkt. Zudem soll Rosenwurz-Extrakt die Symptome von Stress lindern.

Die Monografie des EMA/HMPC können Sie unter diesem Link nachlesen: Monografie Rosenwurz

Inhaltsstoffe:

Glykoside (Salidrosid, Rosavin), Aglykon p-Tyrosol, Flavonoide, Proanthocyanidine, organische Säuren, Terpenoide. 

Wirkung:

Potentielle Wirkung: stimulierend, kardioprotektiv, antioxidativ, antidepressiv, angstlösend, stresslindernd

Gegenanzeigen:

Rosenwurz eignet sich nicht als Arzneipflanze, wenn Sie eine Überempfindlichkeit gegenüber den Inhaltsstoffen besitzen.

Wenn Sie unter schweren Leber- oder Nierenerkrankungen leiden, sollten Sie keine Rosenwurz-Zubereitungen einnehmen. Das gleiche gilt für Schwangere, Stillende und Kinder unter 18 Jahren.