Kräuter-Sammelkorb für den Monat Juli

Frisch aus dem Garten kommen im Juni: Schnittlauch, Petersilie, Dill, Bohnenkraut, Basilikum und Salbei.

Heilkräuter und -pflanzen direkt aus dem Garten

Diesmal geht es direkt vor die Haustür. Die wahren Schätze wachsen in jedem Garten. Küchenkräuter sind nicht nur zum Würzen da. Manche kann man als Heilpflanze verewenden. Viele von ihnen wirken sogar vorbeugend. Was passt besser zusammen als Genuss und zugleich etwas für die Gesundheit tun?

Daher lautet unser Credo für den Juli: Ab in den Garten!

Dem deutschen ist seine Petersilie heilig, egal ob auf den Kartoffeln oder im Salat.

Petersilie

Im Mittelalter ging man davon aus, dass Petersilie ein gutes Mittel sei, Steinleiden vorzubeugen. Heute gilt die Aufmerksamkeit ihrem reichen Mineralstoffgehalt, der Vitamine und der Antioxidantien. Dabei darf sie doch auf keiner deutschen Salzkartoffel fehlen.

Schnittlauch ist der Klassiker der Frühlings- und Sommerküche als Konkurrenz zur Zwiebel.

Schnittlauch

Der Schnittlauch ist die kleine feine Konkurrenz zur Zwiebel und zum Knoblauch. Wie man von einer zwiebeligen Pflanze erwarten würde, scheint der Schnittlauch über Inhaltsstoffe zu verfügen die antibakteriell wirken, z. B. das Allicin. Nicht zu vergessen, seine Mineralstoffe und Vitamine A und C.

Basilikum ist das typische Sommergewürz passend zu Tomaten.

Basilikum

Basilikum ist das typische Gewürz der mediterranen Küche. Nichts ist passender zu frischem Gemüse als das knallgrüne Pflänzchen mit den glatten Blättern. Es regt nicht nur den Appetit an, sondern seine Inhaltsstoffe sind hilfreich gegen Blähungen und Krämpfe.

Grüne Bohnen sind ohne das Gewürz Bohnenkraut undenkbar.

Bohnenkraut

Tatsächlich soll das Bohnenkraut früher gegen Schlafbeschwerden und Kopfschmerzen verwendet worden sein. Ohne seinen leicht pfeffriger Geschmack schafft es hingegen heute keine grüne Bohne mehr auf dem Teller wahrhaft schmackhaft zu sein. Es wirkt stressreduzierend, wenn die Köchin oder der Koch es nicht vergisst.

Dill

Der Dill ist das typische Sommergewürz. Das feingliedrige Dillkraut wirkt vor allem appetitanregend, wenn es für Dressings bei leckeren Sommersalaten verwendet wird. Seine Karriere als Heilpflanze endete wohl schon vor längerer Zeit. Die Menschen waren auf der Suche nach kräftigeren Stoffen.

Salbei ist ein vielfältiges Gewürz und verhindert im Sommer übermässiges Schwitzen.

Salbei

Der Salbei ist ein Unikum. Unbestritten ist seine Wirksamkeit als Heilkraut. Trotz seines eigenwilligen Geschmacks konnte er sich bei den Süssigkeiten durchsetzen und ist unentbehrlich für die mediterrane Küche.

Majoran

Das gute alte „Wurstkraut“ kennen viele nur als Trockenware oder verarbeitet in zumeist Schweinswürsten. Das Kraut ist ein wahrer Meister beim Ankurbeln der Verdauungssäfte.